Die Wiener Kontrolleinrichtung im Rückblick

Direktoren

Seit der Gründung des Kontrollamtes im Jahre 1920 wurde die Funktion des Kontrollamtsdirektors bzw. ab dem Jahr 2014 des Stadtrechnungshofdirektors von den folgenden Personen ausgeübt

Sedlak: © Stadt Wien_Markus Wache; Pollak: PID_Christian Jobst
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2010 - 2020
Dr. Peter Pollak, MBA
2006 - 2010
Dr. Erich Hechtner
2000 - 2006
Mag.Dr. Alois List
1983 - 1999
Dr. Peter Satrapa
1970 - 1983
Dr. Fritz Delabro
1955 - 1970
Dr. Ernst Lachs
1945 - 1955
Dr.Franz Leppa
1938 - 1945
Palme /(Schneider ?)
1920 - 1938
Franz Rudolf Müllner

Historische Unterlagen

Die nachstehenden Dokumente stellen eine kleine Auswahl dar, die einen Einblick in die Entwicklung des Amtes bieten und auch dazu beitragen sollen, die Einflüsse der geschichtlichen Ereignisse auf den Stadtrechnungshof bzw. das Kontrollamt der Stadt Wien darzustellen.
 
Im Hauptbuch wurden ab dem Jahre 1926 bis zum Verlust der Selbständigkeit im Jahre 1962 sämtliche Rechnungsabschlüsse des Kontrollamtes aufgezeichnet.
 

Die für eine Verwendung im Kontrollamt vorgesehenen Bediensteten mussten in den Jahren 1923 bis 1928 eine Eignungsprüfung ablegen. Die Ergebnisse wurden in einem Protokollbuch festgehalten.
 

Der vierte und letzte Band des Städtewerkes "Das neue Wien" aus dem Jahre 1928 stellt die größte Publikation über das Wien der Nachkriegszeit dar. Die Seiten 175 bis 178 sind dem Kontrollamt der Stadt Wien gewidmet und wurden vom damaligen Kontrollamtsdirektor Franz Rudolf Müllner verfasst. Er geht in diesem interessanten Beitrag dabei nicht nur auf die Entstehungsgeschichte des Kontrollamtes und seine wesentlichen Aufgaben ein, sondern stellt auch grundsätzliche Betrachtungen zu Unabhängigkeit, Bedeutung und dem Wesen von Kontrolle an.
 
Ab dem Jahre 1939 bestand an Stelle des Kontrollamtes das Rechnungsprüfungsamt bzw. die Kontrollabteilung der kriegswirtschaftlichen Ämter. Aus den Jahren 1943 und 1944 existieren darüber noch verschiedene schriftliche Unterlagen.
 
Einige ausgewählte Schemata sollen die Entwicklung der Besoldung illustrieren.
 

Links zur Geschichte

Geschichte des Palais Obentraut – Sitz des Wiener Stadtrechnungshofes

Ab dem Jahre 1952 sind Dienststellen des Kontrollamtes, das bisher seinen Sitz im Rathaus hatte, nachweisbar. Seit damals ist das ehemalige Palais Obentraut Sitz des Stadtrechnungshofes Wien, der bis 2013 als Kontrollamt der Stadt Wien firmierte.
 

„Obentrautpalais“ – Friedrich-Schmidt-Platz 8-9 | Landesgerichtsstraße 10 | Rathausstraße 9

Das monumentale in Neorenaissanceformen errichtete Palais dominiert die nordwestliche Ecke das Friedrich-Schmidt-Platzes und bildet zusammen mit dem vis-á-vis stehenden Palais Friedrich-Schmidt-Platz 2 (Amerika-Haus) eine ensembleartige flankierende Begrenzung des Platzes hin zur Landesgerichtsstraße.
 

Biografie - Adolf von Obentraut

Adolf von Obentraut wurde als Sohn Maximilian Ritters von Obentraut geboren. Sein Vater war Staatsbeamter und leitete als Präsident die Grundentlastungskommission für Böhmen (Erhebung in den erblichen Ritterstand am 22. Jänner 1855; † 1883). 1851 legte er am Gymnasium auf der Prager Kleinseite die Matura ab und studierte bis 1855 an der Universität Prag Rechtswissenschaften
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