Aktivitäten des Stadtrechnungshofes 2025

Vorarlberger Vereinbarung: Österreichs Rechnungshöfe setzen auf Kooperation

Wie jedes Jahr fanden sich die Direktor:innen der acht österreichischen Landesrechnungshöfe (LRH), des Stadtrechnungshofes Wien (StRH) sowie die Präsidentin des Rechnungshofes (RH) zu Abstimmungsgesprächen zusammen. Die jährliche Sitzung stellt sicher, dass Prüfungen durch Einrichtungen der externen Finanzkontrolle koordiniert ablaufen und Doppelgleisigkeit vermieden wird, was nicht zuletzt die Effizienz der öffentlichen Finanzkontrolle sicherstellt.

 

Die Vorarlberger Vereinbarung, die im Jahr 2019 von den Vertreter:innen der Kontrolleinrichtungen unterzeichnet wurde, formuliert klare Ziele für das Netzwerk der öffentlichen Finanzkontrolle. So ist unter anderem festgelegt, dass die Einrichtungen der externen Finanzkontrolle in Österreich die wichtige Auf­gabe der Gebarungskontrolle „Seite an Seite“, auf gleicher Augenhöhe, ausüben und richten ihre Zusammenarbeit an den Leitlinien und Standards der INTOSAI (ISSAI) und der EURORAI aus, die sie im Rahmen ihrer Wirkungsbereiche aktiv mitgestalten. Darüber hinaus bekennen sich die Kontrolleinrichtungen zur Abstimmung ihrer Prüftätigkeiten und vereinbaren eine Zusammenarbeit und wechselseitige Unterstützung.

Im Fokus: Prüfstrategie 2026 | Budgetkonsolidierung | Zusammenarbeit

Bei der Konferenz unter der Federführung von RH-Präsidentin Margit Kraker stand die Abstimmung der Prüfungsplanung für das Jahr 2026 im Mittelpunkt, an der auch der Direktor des Stadtrechnungshofes Wien, Werner Sedlak teilnahm.

Nach der Eröffnung durch die Präsidentin diskutierten die Direktorinnen und Direktoren der Kontrolleinrichtungen aktuelle Prüfschwerpunkte, Fragen der Budgetkonsolidierung und mögliche neue Formen der Zusammenarbeit. „Gemeinsames Ziel der Planung ist es, zukünftige Herausforderungen bestmöglich koordiniert zu bewältigen und die Finanzkontrolle in ihrer Gesamtheit zu stärken“, so Wiens Vertreter Sedlak.

Denn, nur durch eine abgestimmte Vorgehensweise entstehen Synergien, die unter anderem dazu beitragen, dass Ressourcen optimal genutzt werden und ein österreichweit kohärenter Prüfungsansatz gewährleistet ist, waren sich die Teilnehmer:innen einig.

v. l. n. r.: Heinz Drobesch (Steiermark), Brigitte Eggler-Bargehr (Vorarlberg), René Wenk (Burgenland), Monika Aichholzer-Wurzer (Tirol), Margit Kraker (RH Österreich), Günter Bauer (Kärnten), Edith Goldeband (Niederösterreich), Werner Sedlak (Wien), Rudolf Hoscher (Oberösterreich), Ludwig Hillinger (Salzburg) ©Rechnungshof Österreich
v. l. n. r.: Heinz Drobesch (Steiermark), Brigitte Eggler-Bargehr (Vorarlberg), René Wenk (Burgenland), Monika Aichholzer-Wurzer (Tirol), Margit Kraker (RH Österreich), Günter Bauer (Kärnten), Edith Goldeband (Niederösterreich), Werner Sedlak (Wien), Rudolf Hoscher (Oberösterreich), Ludwig Hillinger (Salzburg) ©Rechnungshof Österreich

Stadtrechnungshof Wien: Herbstsitzung der Rechnungsprüfungsämter in Berlin

Direktor Sedlak: „Erfahrungsaustausch über die Landesgrenze hinweg fördert die Transparenz“


Am 13. und 14. November 2025 fanden sich die Mitglieder des Arbeitskreises der Leiterinnen und Leiter der Rechnungsprüfungsämter der Landeshauptstädte und größten Städte im Deutschen Städtetag (RPA) sowie der Direktor des Stadtrechnungshofes Wien, 
Werner Sedlak, in Berlin zur jährlich im Herbst stattfindenden Sitzung ein.  

Nach Grußworten von Stefan Evers, Bürgermeister und Senator für Finanzen des Landes Berlin, boten die Vertreter:innen der externen Finanzkontrolle einen Einblick in ihre vielfältigen Tätigkeiten und beleuchteten das Thema Kontrolle aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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v. l.: Stefan Evers | Werner Sedlak | Martin Jammer (Direktor Rechnungshof Berlin) | Dirk Tabel (Leiter Rechnungsprüfungsamt Duisburg) © Dtsch. Städtetag_Katharina Suhren
v. l.: Stefan Evers | Werner Sedlak | Martin Jammer (Direktor Rechnungshof Berlin) | Dirk Tabel (Leiter Rechnungsprüfungsamt Duisburg) © Dtsch. Städtetag_Katharina Suhren

Herbsttagung österreichischer Kontrolleinrichtungen: Pflege im Fokus


Unter dem Vorsitz von
Werner Sedlak, Direktor des Wiener Stadtrechnungshofes fand Anfang November 2025 die 140. Tagung des Fachausschusses für Kontrollamtsangelegenheiten des Österreichischen Städtebundes in Linz statt, die sich dem aktuellen Thema „Aktuelle Herausforderungen im Pflegebereich“ widmete.  

Bezugnehmend auf das Generalthema betonte Sedlak: Die Tagung hat deutlich gemacht, dass Verwaltung und Politik beim Thema ‚Pflege‘ vor großen Herausforderungen stehen. Und so ist es unter anderem Aufgabe der Kontrolle, beratend zur Seite zu stehen aber auch ein Auge darauf zu haben, dass die Mittel effizient, wirtschaftlich und zweckmäßig eingesetzt werden“.


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Herbsttagung in Linz – 1. Reihe Mitte: Direktor Sedlak (© Stadt Linz_Dworschak)
Herbsttagung in Linz – 1. Reihe Mitte: Direktor Sedlak (© Stadt Linz_Dworschak)

EURORAI-Kongress in Genf: Umgang mit Naturkatastrophen

Stadtrechnungshof-Direktor Sedlak: „Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene“

Nachdem Naturkatastrophen in den letzten Jahren merklich zugenommen haben, widmete sich Anfang Oktober 2025 der zweitägige Internationale EURORAI-Kongress (European Organization of Regional Audit Institutions) in Genf, der Hauptstadt des gleichnamigen Schweizer Kantons, diesem auch für die Öffentliche Finanzkontrolle bedeutendem Thema.

Unter dem Titel „Erfahrungsaustausch im Rahmen der Prüfungen der regionalen Einrichtungen der externen öffentlichen Finanzkontrolle über den Umgang mit Naturkatastrophen“ befassten sich die knapp 130 Teilnehmer:innen aus 14 Ländern unter anderem mit der Frage, welche Anforderungen an Bauwerke der Daseinsvorsorge beziehungsweise der kritischen Infrastruktur in Bezug auf Naturkatastrophen gestellt werden zudem mit rechtlichen Fragen bei Prüfungen im Bereich von Naturkatastrophen.

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v. l.: Joan C. Rosselló Villalonga, Werner Sedlak, Charles Pict (© LRH Kärnten)
v. l.: Joan C. Rosselló Villalonga, Werner Sedlak, Charles Pict (© LRH Kärnten)

Tageszeitung „HEUTE“: „Dass alle glücklich sind, ist nicht meine Job Description“

Werner Sedlak, Direktor des Wiener Stadtrechnungshofes im großen Interview mit Chefredakteur Clemens Oistric (inklusive Videobeitrag und Podcast)  

Artikel als Faksimile ©Heute
Artikel als Faksimile ©Heute

Peer Review in Kärnten: Stadtrechnungshof Wien Teil des Prüfungsteams

Der Kärntner Landesrechnungshof unterzieht sich erstmals in seiner 28-jährigen Geschichte einem freiwilligen Peer Review. Gemeinsam mit dem Sächsischen Rechnungshof prüft der Stadtrechnungshof Wien – der bereits Erfahrung hat, da er selbst geprüft wurde – die Organisation und Arbeitsweise der Kärntner Kontrolleinrichtung. Ziel dieser unabhängigen Organisationsprüfung ist es, Stärken zu bestätigen und mögliche Verbesserungsfelder aufzuzeigen.

Nach einer umfassenden Sichtung von Dokumenten und Richtlinien fand Mitte August die erste Prüfungsphase vor Ort statt, die im Herbst ihre Fortsetzung findet.

Wiens Stadtrechnungshofdirektor Werner Sedlak, der sich vor Ort ein Bild machte, betont den Mehrwert des Austausches: „Solche gegenseitigen Prüfungen stärken nicht nur die Qualität der einzelnen Häuser, sondern fördern auch das Verständnis für unterschiedliche Organisationskulturen und Lösungsansätze.“ Und weiter: „Durch den persönlichen Austausch mit den Kollegen gewinnen wir wertvolle Impulse, die wir in unsere eigene Arbeit einfließen lassen können.“

Das Peer-Review-Team führt im Rahmen der Prüfung zahlreiche Gespräche mit Vertreter:innen des Landtags, der Landesregierung sowie mit den Mitarbeitenden des Kärntner Landesrechnungshofs. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und veröffentlicht.

V. l.: Präsident Jens Michel (Sächsischer Rechnungshof), Kärntens Landtagspräsident Reinhart Rohr, Günter Bauer (Direktor Landesrechnungshof Kärnten), Werner Sedlak © LRH Kärnten
V. l.: Präsident Jens Michel (Sächsischer Rechnungshof), Kärntens Landtagspräsident Reinhart Rohr, Günter Bauer (Direktor Landesrechnungshof Kärnten), Werner Sedlak © LRH Kärnten

„KURIER“ – Interview: „Ich bin hart im Nehmen“

Werner Sedlak. Der Direktor des Wiener Stadtrechnungshofes ist ab 1. Juli für zwölf weitere Jahre für die Kontrolle der Verwaltung zuständig.



Tätigkeitsbericht 2024 dem Wiener Gemeinderat präsentiert – VIDEO

Bereits zum fünften Mal in seiner Funktion als Direktor des Stadtrechnungshofes Wien präsentierte Werner Sedlak am 25. Juni 2025 dem Wiener Gemeinderat den jährlichen Tätigkeitsbericht und nutze die Gelegenheit, seinen Mitarbeiter:Innen, den Mitgliedern des Stadtrechnungshof-Ausschusses sowie den geprüften Einrichtungen Dank für die qualitäts- wie vertrauensvolle Zusammenarbeit auszusprechen.

Die Rede markierte den ersten Bericht nach der umfassenden Stadtrechnungshof-Novelle, durch die der StRH mit Jahresbeginn des Vorjahres rechtlich als eigenständiges Organ der Stadt Wien verankert wurde.

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Stadtrechnungshof-Direktor Werner Sedlak (© Stadt Wien_Christian Jobst)
Stadtrechnungshof-Direktor Werner Sedlak (© Stadt Wien_Christian Jobst)

Sedlak startet mit 1. Juli die neue Funktionsperiode als Direktor des Stadtrechnungshofes

Im Beisein des Ersten Präsidenten des Wiener Landtags Christian Meidlinger, des Ersten Vorsitzenden des Wiener Gemeinderats Thomas Reindl sowie des Wiener Magistratsdirektors Dietmar Griebler hat Bürgermeister Michael Ludwig am 18. Juni 2025 Werner Sedlak das Bestellungsdekret als Direktor des Wiener Stadtrechnungshofs überreicht. Nach Inkrafttreten der beschlossenen Reform mit 1. Jänner 2024 hat der Stadtrechnungshof Wien als eigenes Organ weitreichendere Befugnisse, womit unter anderem die Unabhängigkeit der Kontrolleinrichtung weiter gestärkt wurde.

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v. l.: Thomas Reindl, Michael Ludwig, Werner Sedlak, Dietmar Griebler, Christian Meidlinger (© Stadt Wien_Christian Jobst)
v. l.: Thomas Reindl, Michael Ludwig, Werner Sedlak, Dietmar Griebler, Christian Meidlinger (© Stadt Wien_Christian Jobst)

Linz im Mittelpunkt der externen Finanzkontrolle

25 Jahre Landesrechnungshof Oberösterreich: Wien gratuliert

Der Stadtrechnungshof Wien gratuliert dem Landesrechnungshof Oberösterreich unter der Leitung von Direktor Rudolf Hoscher zu seinem 25-jährigen Bestehen. Die unabhängige Finanzkontrolle des Landes blickt auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Tätigkeit zurück – ein Zeitraum, in dem sie maßgeblich zur Stärkung der Transparenz, zur Effizienzsteigerung in der Verwaltung und zur nachhaltigen Mittelverwendung im Sinne der Steuerzahler:innen beigetragen hat, so Wiens Stadtrechnungshof-Direktor Werner Sedlak.

Dazu Direktor Werner Sedlak. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Netzwerk der Landesrechnungshöfe und wünschen dem Team in Oberösterreich weiterhin viel Erfolg, Innovationskraft und Durchsetzungsvermögen.“

Bereits seit vielen Jahren pflegt die Wiener Kontrolleinrichtung einen kontinuierlichen Austausch mit dem Landesrechnungshof Oberösterreich sowie mit den anderen österreichischen Landesrechnungshöfen. Gemeinsam wird an einer modernen, qualitätsvollen Finanzkontrolle gearbeitet – zuletzt auch im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts zur Integration von künstlicher Intelligenz im Prüfungsprozess.

Frühjahrstagung der Landesrechnungshöfe in Linz

Anlässlich des Jubiläums Mitte Mai trafen sich auch die Direktor:innen der österreichischen Landesrechnungshöfe und des Stadtrechnungshofes Wien zu ihrer jährlichen Frühjahrstagung. Thema war unter anderem der Einsatz künstlicher Intelligenz und so wählten die Teilnehmer:innen Anwendungsfälle (use cases) für ein EU-gefördertes Forschungsprojekt aus, die in Folge umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, Möglichkeiten zu erarbeiten, die die Kontrollinstanzen künftig in ihrer Prüf- und Berichtstätigkeit maßgeblich unterstützen, damit sie ihre Ressourcen künftig noch effizienter zur Bewältigung ihrer Aufgaben nutzen und die Prüfungsprozesse optimieren können. Darüber hinaus tauschten sie sich die Direktor:innen über Prüfungskompetenzen aus. Abschließend gewährte Landtagsdirektor Dr. Wolfgang Steiner im Rahmen einer Führung Einblicke in die Geschichte des Landhauses.

Vertreter*innen österreichischer Rechnungshöfe; 4. v. l.: Werner Sedlak (© Land OÖ/Tina Gerstmair)
Vertreter*innen österreichischer Rechnungshöfe; 4. v. l.: Werner Sedlak (© Land OÖ/Tina Gerstmair)

Südkoreanische Delegation zu Besuch im Stadtrechnungshof Wien

Mitte Mai empfing Wolfgang Edinger, stellvertretender Direktor des Stadtrechnungshofes Wien (StRH), eine Delegation von Vertretern des Komitees für Rechnungsprüfung und Inspektion der Stadtregierung von Seoul, der Hauptstadt Südkoreas zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Die koreanischen Entsandten – unter der Führung von Jae-Yong Park, dem Vorsitzenden des Komitees für Rechnungsprüfung und Inspektion der Stadtregierung von Seoul sowie Tae-Hee Kim und Jeong-Jin Lee von der Abteilung für Korruptionsbekämpfung und Integrität –  erörterten mit Edinger unter anderem Themen wie die gesetzlichen Grundlagen, Organisationstruktur und Prüfungstätigkeit des Wiener Stadtrechnungshofes.

Zudem strichen die Vertreter der beiden Kontrolleinrichtungen die Gemeinsamkeiten wie Unterschiedlichkeiten ihrer Institutionen hervor und erläuterten die aktuellen Herausforderungen und neuesten Entwicklungen im Prüfungswesen, die ­­– trotz großer geographischer Distanz –  mit ähnlichen Themenstellungen, wie unter anderem dem künftigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz einhergehen.

Mitte v. l.: Wolfgang Edinger, Jae-Yong Park © Stadt Wien_Markus Wache
Mitte v. l.: Wolfgang Edinger, Jae-Yong Park © Stadt Wien_Markus Wache

Bilateraler Austausch: Präsidentin des Berliner Rechnungshofes in Wien

Am 9. Mai empfing Werner Sedlak, Direktor des Stadtrechnungshofes Wien (StRH), eine Delegation des Berliner Rechnungshofes (RH) unter der Leitung von Präsidentin Karin Klingen zu einem Erfahrungsaustausch von Themen der externen Finanzkontrolle.

Auf dem Plan standen Fragestellungen wie etwa „Wie begegnen Rechnungshöfe den Herausforderungen der Digitalisierung? und „Wie gelingt eine erfolgreiche Personalgewinnung und Personalbindung“.

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v. l. n. r.: Langeheine, Porzucek, Klingen, Kaindl, Sedlak, Edinger, Weghofer © Stadt Wien_Markus Wache
v. l. n. r.: Langeheine, Porzucek, Klingen, Kaindl, Sedlak, Edinger, Weghofer © Stadt Wien_Markus Wache

Wiener Symposium 2025: Daseinsvorsorge im Wandel

Dem spannenden Zukunftsthema „Die Daseinsvorsorge im Wandel – aktuelle Herausforderungen“ widmeten sich beim Wiener Symposium der städtischen Kontrolleinrichtungen am Mittwoch, dem 7. Mai, im Wappensaal des Wiener Rathauses zahlreiche Fachleute aus dem In- und Ausland allen voran Vertreter*innen österreichischer Kontrolleinrichtungen.

Unter der fachkundigen Moderation von Wiens Stadtrechnungshof-Direktor Werner Sedlak, präsentierten die Teilnehmer*innen des prominent besetzten Podiums die Herausforderungen dieses relevanten Themas aus Expert:innensicht.

Aus verschiedenen Blickwinkeln verdeutlichten zwei Prüfer:innen des Wiener Stadtrechnungshofes, welch‘ große Bedeutung dem Thema zukommt. So näherte sich René Binder in seinem Vortrag „Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken der Daseinsvorsorge“ der Materie aus Technikersicht, ebenso Renate Mowlam, die einen Einblick in „Prüfungen der Sommertauglichkeit von Bildungsbauten“ gab.

Vorträge und Fotos des Symposiums HIER

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v. l.: Sedlak, Hellmeier, König, Mowlam, Wieden, Binder, Leixnering © Stadt Wien_W. Schaub-Walzer
v. l.: Sedlak, Hellmeier, König, Mowlam, Wieden, Binder, Leixnering © Stadt Wien_W. Schaub-Walzer

Frühjahrstagung des Arbeitskreises der Rechnungsprüfungsämter in Wien

Auf Einladung von Wiens Stadtrechnungshof-Direktor Werner Sedlak fanden sich Anfang Mai 2025 die Mitglieder des Arbeitskreises der Leiter:innen der Rechnungsprüfungsämter der Landeshauptstädte und größten Städte im Deutschen Städtetag (RPA) in Österreichs Landeshauptstadt Wien zur jährlichen Frühjahrstagung ein.

Zu Beginn der Sitzung überbrachte Direktor Sedlak eine Grußbotschaft von Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Ludwig und bekräftigte die Bedeutung des Treffens von Fachleuten der öffentlichen Finanzkontrolle: „Der regelmäßige internationale Erfahrungsaustausch schärft nicht nur den Blick auf die eigene Arbeit, sondern kann auch dazu beitragen, dass Rad nicht neu erfinden zu müssen.“

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1. Reihe: Werner Sedlak, Katharina Suhren; 2. Reihe v. l.: Dirk Tabel (Stadt Duisburg), Hans-Dieter Wieden © Stadt Wien_Markus Wache
1. Reihe: Werner Sedlak, Katharina Suhren; 2. Reihe v. l.: Dirk Tabel (Stadt Duisburg), Hans-Dieter Wieden © Stadt Wien_Markus Wache

EURORAI-Seminar in Spanien: Hochkarätiger Erfahrungsaustausch

Einem Thema, dass vor allem für die Öffentliche Finanzkontrolle von großer Bedeutung ist, widmete sich Ende April 2025 das zweitägige Internationale EURORAI-Seminar (European Organization of Regional Audit Institutions) in Oviedo, der Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Fürstentum Asturien im Norden Spaniens.

Unter dem Titel „Die Analyse der Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Politik durch die regionalen Einrichtungen der externen öffentlichen Finanzkontrolle“ befassten sich 96 Teilnehmer*innen aus 15 Ländern mit der Frage, wie sich das wirtschaftliche Wirken der Politik von Kontrolleinrichtungen überprüfen bzw. analysieren lässt.

Dazu Werner Sedlak, Direktor des Stadtrechnungshofes Wien: „Das EURORAI-Seminar bietet den optimalen Rahmen für einen Wissens- und Erfahrungsaustausch auf internationaler Ebene. Außerdem ist es interessant zu erfahren, welche Erfahrungen die jeweiligen Länder mit der Wirtschaftlichkeit ihrer grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen gemacht haben und wie mit ökologischen und demographischen Herausforderungen umgegangen wird.“

Die Vortragsunterlagen sind auf der EURORAI-Website abrufbar.

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Teilnehmer:innen des EURORAI-Seminars in Spanien © EURORAI
Teilnehmer:innen des EURORAI-Seminars in Spanien © EURORAI

Frühjahrstagung österreichischer Kontrolleinrichtungen im Zeichen des Sports

Frühjahrstagung österreichischer Kontrolleinrichtungen im Zeichen des Sports

Unter dem Vorsitz von
Werner Sedlak, Direktor des Wiener Stadtrechnungshofes, fand am 9. und 10. April 2025 die 139. Tagung des Fachausschusses für Kontrollamtsangelegenheiten des Österreichischen Städtebundes in Innsbruck statt, die sich dem fachspezifischen Thema „Sportstättenbau, Sportinfrastruktur und Sportveranstaltungen“ widmete.  

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1. Reihe v. l.: Hannes Liposchek (Direktor Stadtrechnungshof Villach), Monika Aichholzer-Wurzer, Werner Sedlak, Hans Fankhauser © IKM/F. Bär
1. Reihe v. l.: Hannes Liposchek (Direktor Stadtrechnungshof Villach), Monika Aichholzer-Wurzer, Werner Sedlak, Hans Fankhauser © IKM/F. Bär

„Memorandum of Understanding“: Sachsen – Wien – Kärnten

Anfang April trafen sich der Leiter des Sächsischen Rechnungshofes, Jens Michel, des Wiener Stadtrechnungshofes, Werner Sedlak sowie Günter Bauer vom Landesrechnungshof Kärnten im deutschen Bundesland Sachsen, um die Prüfungsvereinbarung, das sogenannte „Memorandum of Understanding“ für das Peer Review zu unterzeichnen.

Demnach wird sich die Kärntner Kontrolleinrichtung einer Organisationsprüfung („Peer Review“) unterziehen, welches vom Sächsischen Rechnungshof gemeinsam mit dem Stadtrechnungshof Wien durchgeführt wird. Ziel der Prüfung ist es, die Qualität und Effektivität der Aufgabenerfüllung durch den Kärntner Landesrechnungshof zu bewerten und Verbesserungspotenziale für die weitere Organisationsentwicklung aufzuzeigen.


Dazu Sedlak: „Durch die Organisationsprüfung unterstützen wir den Landesrechnungshof Kärnten dabei, Potenziale zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung gezielt zu identifizieren und nutzbar zu machen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, voneinander zu lernen und gemeinsam höhere Qualitätsstandards in der Finanzkontrolle zu erreichen.“

Auch der Präsident des Sächsischen Rechnungshofs, Jens Michel, zeigte sich erfreut: „Die unterzeichnete Prüfungsvereinbarung bildet einen wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit. Die gegenseitige Organisationsprüfung der Rechnungshöfe ist von großem Wert für die Fortentwicklung der Behörden und wir freuen uns, als Sächsischer Rechnungshof mit unserem Knowhow zu einer modernen Finanzkontrolle beitragen zu können. Es ist für uns eine große Ehre, für diese Aufgabe auserwählt worden zu sein.“

Direktor Bauer: „Die externe Überprüfung unserer Organisation bietet uns wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung und Optimierung unserer Abläufe. Durch die unvoreingenommene und fachlich fundierte Perspektive des Stadtrechnungshofs Wien und des Sächsischen Rechnungshofs erhalten wir wertvolle Erkenntnisse, die uns helfen, unsere internen Strukturen und Prozesse noch effizienter zu gestalten. Ich freue mich, dass uns die beiden Rechnungshöfe dabei unterstützen, Finanzkontrolle zukunftsgerichtet aufzustellen.“

Wien bringt Erfahrung mit einem „Peer Review“-Prozess ein

Auch der Stadtrechnungshof Wien wurde in den Jahren 2017/18 im Rahmen eines Peer Reviews durch den Rechnungshof Sachsen und dem Landesrechnungshof Oberösterreich geprüft. Ziele dieses Prozesses waren die Beurteilung der Arbeit des Stadtrechnungshofes Wien und das Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen. Wissenschaftlich begleitet wurde das Peer Review von der Wirtschaftsuniversität Wien und der Fachhochschule Oberösterreich Campus Linz.

V. l.: Werner Sedlak, Günter Bauer, Gastgeber Jens Michel © SRH
V. l.: Werner Sedlak, Günter Bauer, Gastgeber Jens Michel © SRH

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